Zu den vier Linden - Eckkneipe, Szenekneipe, Gaststätte, Speiselokal in Braunschweig, östliches Ringgebiet

Auch Schafe spielen eine wichtige Rolle.

"Der Wirt sei mein Hirte", sagte das Schaf. (Psalm 23)

Eine Dorfmitte voller Schlamm, Bäuerinnen in dicken Gummistiefeln, Kopftüchern und mit derben Umgangsformen: Das ist die Heimat der "Verkauften Braut", dem sprichwörtlichen "böhmischen Dorf". Was lag für Regisseur Jean-Claude Berutti näher, die ländliche Idylle auch noch mit einem Dutzend lebendigen Tieren zu untermalen, den Burgplatz in Braunschweig zum wirklichen Dorfplatz zu machen.

Auf einer Reise durch das ländliche Rumänien hatte der Franzose aus Etienne Eindrücke zur Inszenierung der "Braut" gesammelt und hier umgesetzt. Sein Freund und Kostümbildner Rudy Sabounghi half dabei mit derben Kleidern, den dörflichen Eindruck abzurunden und zu perfektionieren.

Böhmische Schafe aus Beierstedt.

Schäfer Christoph Weihe mit dem Lindenwirt

Weit können Schafe nicht jeden Tag transportiert werden, dachte sich Operndirektor Jens von Neuendorf und engagierte Christoph Weihe bzw. ein Dutzend seiner Schafe aus Beierstedt bei Schöppenstedt vom Heesehof als lebendige Statisten für die erste Szene. Natürlich sorgte ein richtiger Schäferhund namens "Rex" dafür, daß die Schafe sich nicht vergaloppierten und dem "Deutschen Haus" noch einen Besuch abstatteten.

Übrigens: Die Slow-Food- Produkte vom Heesehof sind zu finden unter www.heesehof.de und über einen Besuch dort würde sich die Familie Weihe sehr freuen. Vielleicht landet ja auch mal ein Lamm oder Heidschnucke als Braten auf dem Teller eines Lindengastes.