Zu den vier Linden - Eckkneipe, Szenekneipe, Gaststätte, Speiselokal in Braunschweig, östliches Ringgebiet

Vom Lindenwirt zum Opernsänger.

Von links: Joachim Klement ( Generalintendant Staatstheater Braunschweig), Jens Neundorff von Enzberg (Operndirektor), Wolfgang „Elvis“ Haberkamm (Lindenwirt), Anke-Kathrin Bartklewicz, ( Sponsor BS-Energy) und Jean-Claude Berutti (Regisseur)

Der Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig, Joachim Klement, hatte einige Gründe, die Pressekonferenz zur Oper „Die verkaufte Braut“ nicht in seinem Hause, sondern gleich um die Ecke, in den  „Vier Linden“, stattfinden zulassen.

Die Uraufführung der Oper (1866) fällt in die Zeit, in der auch in der Wiesenstraße  5 erste gastronomische Aktivitäten zu verzeichnen sind. Darüber hinaus spielt fast der 2. Akt der komischen Oper  von Smetana im Wirtshaus.

Auch die Handlungsmaxime des Lindenwirtes: „Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik“ wird vom Opernensemble des Theaters geteilt.

Und nicht zuletzt „glaubt der Lindenwirt, das dritte Haus am Platze zu sein“. (Originalton Klement)

Er bezieht sich auf die Werbung: „In Braunschweig gibt es drei Theater. Das große Haus, das kleine Haus, aber nur in den „Vierlinden“ sind alle Hauptdarsteller.“

Was lag näher, als dem Wirt für die Zeit vom 30.6. -16.7.2012 eine kleine Rolle in der Oper anzubieten, die 16-mal auf dem Burgplatz aufgeführt wird. Der Wirt war begeistert und stimmte zu.

siehe auch unter Presse: Die verkaufte Braut